Eigennutzer und Kapitalanleger
Eine Bank sieht dieselben Zahlen bei einer selbst genutzten Wohnung anders als bei einer vermieteten. Deshalb fragen wir zuerst, was Sie mit der Immobilie vorhaben.
Mehr erfahren
Finanzierung für Eigennutzer
Wer selbst einzieht, braucht vor allem eine Rate, die auch in ein paar Jahren noch zum Leben passt. Die Kaufnebenkosten liegen meist bei 7,5 bis 15 Prozent des Kaufpreises, je nach Bundesland und je nachdem, ob eine Maklerprovision anfällt. In Bayern können es ohne Makler auch nur rund 5,5 Prozent sein. Fehlt Eigenkapital, steigen Beleihungsauslauf und Zins oder die Lücke wird über ein teureres Blankodarlehen geschlossen. Beides setzen wir nur um, wenn Ihre Bonität es wirklich hergibt.
Wie viel Eigenkapital sinnvoll ist, hängt auch vom Zinsniveau ab. Liegen die Zinsen bei 3 bis 5 Prozent, lohnen sich KfW- und andere Förderkredite und so viel Eigenkapital, wie sinnvoll möglich ist. In Niedrigzinsphasen wie 2021 kann es sinnvoll sein, mehr zu finanzieren.
Finanzierung für Kapitalanleger
Bei einer Kapitalanlage kommen Miete, Rendite, laufende Kosten und die langfristige Finanzierung dazu. Ab etwa 10.000 Euro Eigenkapital ist ein Einstieg realistisch, damit lässt sich eine Wohnung im Bereich um 100.000 Euro darstellen.
Von einer 110-Prozent-Finanzierung bei der ersten Wohnung raten wir ab. Sie bringt eine hohe Zinsbelastung und für die zweite Immobilie sind Sie danach bei den meisten Banken nicht mehr finanzierbar. Mit drei oder vier Objekten, von denen einige Cashflow positiv laufen, bewertet die Bank dieselbe Anfrage völlig anders.
Wie wir Mieten, Kosten und Rendite einer Wohnung rechnen, steht auf der Seite Immobilien als Kapitalanlage. Mit dem Investitionsrechner können Sie ein Objekt selbst durchrechnen.






