
Friedenau: Landhauskolonie um den Friedrich-Wilhelm-Platz
Friedenau geht auf Johann Anton Wilhelm von Carstenn zurück, der 1865 das Rittergut Deutsch-Wilmersdorf kaufte, um eine Landhauskolonie anzulegen; 1871 gründete sich dafür der Landerwerb- und Bauverein auf Aktien. Wegen des hohen Wohnungsbedarfs wurde das Konzept später aufgeweicht; heute haben vier- und fünfgeschossige Mietshäuser die Villen fast überall abgelöst. Erhalten sind denkmalgeschützte Villen mit kleinen Vorgärten, etwa in Nied-, Albe- und Handjerystraße, und die hufeisenförmige Anlage um Handjerystraße und Friedrich-Wilhelm-Platz. Für den Kern um Friedrich-Wilhelm-Platz, Perelsplatz, Nied-, Albe- und Lauterstraße gilt seit 1986 eine städtebauliche Erhaltungsverordnung: Bauliche Veränderungen an Gebäuden, die vor dem 31.12.1939 errichtet wurden, können versagt werden.11 Sie erfasst rund 420 der 1.500 Adressen im Ortsteil.12 Im Ortsteil leben 30.238 Menschen.8 Vom U-Bahnhof Friedrich-Wilhelm-Platz sind Sie mit U9 und S-Bahn in 21 bis 23 Minuten an der Friedrichstraße, vom S-Bahnhof Friedenau mit der S1 in 15 bis 17 Minuten.10
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Alle 1.500 Adressen im Ortsteil liegen in guter Wohnlage.3 Fast alle gehören zur Bodenrichtwertzone um Handjerystraße, Stubenrauchstraße, Rheinstraße und Niedstraße: 3.400 €/m² bei einer Geschossflächenzahl von 2,0, zum 01.01.2026 unverändert.2 Östlich schließen die Ceciliengärten an, die schon zum Ortsteil Schöneberg gehören: viergeschossige Mietshäuser aus den 1920er-Jahren nach Entwürfen von Heinrich Lassen, ohne Hinterhöfe, um gärtnerisch gestaltete Innenhöfe.15 Auch sie liegen in guter Wohnlage und in derselben Bodenrichtwertzone.3,2 Eigentumswohnungen kosteten 2025 im früheren Bezirk Schöneberg, zu dem Friedenau gehört, im Mittel 5.421 €/m² Wohnfläche, bei 677 Verkäufen.1,8



