
Blasewitz: Villen am Waldpark und an der Elbe
1867 kaufte der sächsische Regierungsrat Arthur Willibald Königsheim rund 100 ha des Blasewitzer Tännichts; der Prospekt zur Waldparkanlage legte ein Jahr später Parzellen, Gebäudebreiten und Geschosse fest.13 Der Blasewitzer Waldparkverein kaufte 128 Bauplätze und baute ab 1872 die Straßen; es entstanden Villen mit parkartigen Gärten bis zur geschlossenen Bebauung des Schillerplatzes.14 Nördlich der Goetheallee blieb die Prinzenaue wegen der Hochwassergefahr lange frei, ab 1895 wurden dort Villen gebaut.15 Bis 1921 war Blasewitz eine eigene Gemeinde.13 Heute leben im Stadtteil, zu dem statistisch auch Neugruna gehört, 10.141 Menschen.4 38 % der Wohngebäude haben eine oder zwei Wohnungen, die Wohnungen sind im Mittel 85,1 m² groß und 37 % entstanden ab 1991.5 Vom Schillerplatz fährt die Linie 10 in 21 Minuten zum Hauptbahnhof.20
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In der Gemarkung Blasewitz, die fast genau dem Stadtteil entspricht, wurden 2025 15 neue Eigentumswohnungen verkauft, im Median für 8.575 €/m², ältere im Weiterverkauf für 2.550 €/m².1,6 Die Bodenrichtwerte reichen von 530 bis 1.500 €/m²; in der größten Zone gelten 630 €/m² für Mehrfamilienhausgrundstücke bei einer Geschossflächenzahl von 0,8.3 Den Leerstand schätzt die Stadt auf 8,8 %.5



