
Westend: Villenkolonie, Neu-Westend und Fürstenplatz
Die Villenkolonie Westend wurde ab 1866 an der Spandauer Chaussee angelegt und von Heinrich Quistorp weitergeführt: schachbrettartig zwischen Akazienallee, Platanenallee, Ahornallee und Kirschenallee, mit dem Branitzer Platz als Mitte und Alleen, die nach ihren Bäumen heißen. 1878 kam sie zu Charlottenburg; in der Kolonie stehen 83 Baudenkmale.11 Für ihren Kern um Branitzer Platz, Eichen-, Ebereschen-, Rüstern- und Ulmenallee gilt eine städtebauliche Erhaltungsverordnung.11,19 Südwestlich schließt Neu-Westend an, ab 1913 bebaut, mit Mietshäusern und Großwohnungen um Theodor-Heuss-Platz und Fürstenplatz.12 Im Ortsteil Westend leben 41.274 Menschen.8 Vom U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz sind Sie mit U2 und S-Bahn in 22 bis 24 Minuten an der Friedrichstraße.10
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Im Planungsraum Fürstenplatz liegen 98 % der Adressen in guter Wohnlage, im Planungsraum Branitzer Platz 44 %, in Neu-Westend 22 %.3 An Eichenallee, Nußbaumallee, Ulmenallee und Ebereschenallee sank der Bodenrichtwert zum 01.01.2026 von 1.900 auf 1.800 €/m², um Wandalenallee, Frankenallee, Badenallee und Württembergallee von 1.500 auf 1.400 €/m². Um Heerstraße, Bayernallee und Kastanienallee blieb er bei 2.100 €/m².2



