
Lindenau: Gründerzeit und frühere Industrie
Lindenau war mit dem benachbarten Plagwitz lange das industrielle Herz Leipzigs. Davon zeugen alte Fabrikanlagen und der Karl-Heine-Kanal, der die Leipziger Gewässer mit dem Lindenauer Hafen verbindet; heute prägen Kunst- und Kulturräume den Stadtteil.17 Zu Leipzig gehört Lindenau seit dem 01.01.1891.16 Im Ortsteil leben 8.813 Menschen, 2015 waren es 7.786. Mit 36,0 Jahren liegt das Durchschnittsalter deutlich unter dem städtischen Mittel von 42,4 Jahren, 64 % der Haushalte sind Einpersonenhaushalte. 53 % der 603 Gebäude mit Wohnungen wurden bis 1918 gebaut; 2024 wurden 345 Wohnungen fertiggestellt.6 Von der Haltestelle Felsenkeller sind Sie mit der Straßenbahnlinie 3 in 22 Minuten am Hauptbahnhof, von Lützner/Merseburger Straße mit der Linie 15 in 24 Minuten.19
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Nach dem Mietspiegel liegen von den 680 Adressen in Lindenau 62 % in mittlerer, 17 % in guter und 7 % in sehr guter Wohnlage, etwa die ganze Lionstraße; 14 % liegen in einfacher Lage.5 In der größten Bodenrichtwertzone um die Merseburger Straße stieg der Wert zum 01.01.2026 von 880 auf 1.050 €/m², an der Jordanstraße von 950 auf 1.100 €/m², jeweils bei einer Geschossflächenzahl von 2,4. Um die Birkenstraße sind es 820 €/m².2 Seit dem 05.07.2020 gilt die soziale Erhaltungssatzung Lindenau; sie umfasst fast den ganzen Ortsteil und Plagwitz nördlich des Kanals.9 Dort gilt seit dem 30.09.2023 außerdem die städtebauliche Erhaltungssatzung „Plagwitz/Lindenau – Nördlich Karl-Heine-Kanal“.12 Große Teile Lindenaus lagen im Sanierungsgebiet Lindenau II, das 2003 festgelegt und 2023 aufgehoben wurde.14




