
Äußere und Innere Neustadt: Gründerzeit und Albertplatz
Die Stadt zählt die Äußere Neustadt zu den größten erhaltenen Wohnquartieren der Gründer- und Kaiserzeit in Deutschland. Den Zweiten Weltkrieg überstand sie weitgehend unbeschadet, bis 1989 war dennoch der Abbruch der meisten Gebäude geplant. Ende 1990 wurde sie auf Initiative der Bewohner das erste Sanierungsgebiet Dresdens, mit 87,5 Hektar auch das größte; die Satzung ist seit dem 03.01.2024 aufgehoben.12 In der Äußeren Neustadt leben 18.092 Menschen.4 71 % der Wohnungen stehen in Häusern, die bis 1918 gebaut wurden, im Mittel 64,4 m² groß; knapp zwei Drittel der Haushalte bestehen aus einer Person.5 Vom Alaunplatz sind Sie mit den Linien 13 und 10 in 18 Minuten am Hauptbahnhof.19
Mehr zu Äußere und Innere Neustadt: Bodenrichtwerte
Die Innere Neustadt ist jünger bebaut: 45 % der Wohnungen entstanden zwischen 1946 und 1990, 33 % bis 1918.5 Vom Albertplatz fährt die Linie 7 in 13 Minuten zum Hauptbahnhof.19 Hier liegt mit 2.500 €/m² der höchste Bodenrichtwert im Marktgebiet, für Wohn- und Geschäftshäuser und unverändert seit 2024. In der größten Zone der Äußeren Neustadt gelten 1.150 €/m² bei einer Geschossflächenzahl von 2,4.3 Für beide Stadtteile gelten städtebauliche Erhaltungssatzungen: Abbruch, Umbau, Nutzungsänderung und Neubau brauchen eine Genehmigung nach § 173 BauGB.10



