
Löbtau-Nord und Löbtau-Süd: Kaffeemühlen an der Weißeritz
Löbtau wurde 1068 erstmals erwähnt und war lange ein Bauerndorf an der Weißeritz. Mit der Industrialisierung kamen Fabriken; 1875 entwarf der Vermesser Emil Ueberall das rasterförmige Straßennetz, an dem drei- bis viergeschossige Würfelhäuser in offener Bauweise entstanden, im Volksmund „Kaffeemühlen“.13 Diese Bebauung steht laut Stadt unter Denkmalschutz. 1990 standen über 30 % der Wohnungen leer, etwa 15 % der historischen Gebäude waren Ruinen. 2017 war Löbtau der geburtenstärkste Stadtteil Dresdens.12 Die Sanierungsgebiete sind aufgehoben, Löbtau-Nord 2013 und Löbtau 2023.12,13 In beiden Stadtteilen leben zusammen 21.663 Menschen.4 58 und 61 % der Wohnungen stehen in Häusern, die bis 1918 gebaut wurden, und rund drei Viertel der Wohngebäude haben sieben oder mehr Wohnungen.5 Von der Tharandter Straße fährt die Linie 7 in 7 Minuten zum Hauptbahnhof, von der Clara-Zetkin-Straße sind Sie mit Bus 90 und Linie 7 in 17 Minuten dort.17
Mehr zu Löbtau-Nord und Löbtau-Süd: Bodenrichtwerte, Mieten
Für ein Gebiet in Löbtau-Nord und die Friedrichstadt prüfte die Stadt eine soziale Erhaltungssatzung. Sie beschreibt Löbtau/Weißeritzknick mit einer gemischten Sozialstruktur mit gehobenem Einkommens- und Mietenniveau, verstärktem Zuzug jüngerer, einkommensstärkerer Haushalte und einer Mietentwicklung, die dynamischer ist als in der Gesamtstadt. Der Stadtrat lehnte die Satzung am 13.12.2024 ab.11 Die angebotenen Mieten lagen 2024 in Löbtau-Nord bei 9,21 €/m², in Löbtau-Süd bei 9,07 €/m².5 In der größten Bodenrichtwertzone von Löbtau-Nord gelten 720 €/m² für Mehrfamilienhausgrundstücke, in der von Löbtau-Süd 670 €/m².3



